Diskussion ausgewählter Entwurfsentscheidungen im Zusammenhang mit WebGIS-Anwendungen

Kraft, S.; 2013Komponenten einer WebGIS-Anwendung

Geodaten können auf ganz verschiedene Weise aufbereitet und dem Nutzer präsentiert werden. Eine kartographische Darstellung ist jedoch die meist gebräuchliche Form der Visualisierung von Geodaten. Ein multimediales Erlebnis kann dem Nutzer durch die Einführung von Interaktivität in solchen Kartendarstellungen vermittelt werden. Weiterhin ist es möglich, interaktive Karten an verschiedenen Einsatzorten und mit unterschiedlichem Funktionsumfang darzubieten. In der vorliegenden Arbeit werden die Vorteile von WebGIS-Anwendungen im Vergleich zu statischen Kartendarstellungen wie der analogen Form als Papierkarte erörtert. Wichtig sind dabei die Darstellung von raum-zeitlicher Dynamik, die Farbwahl, die Beschriftungen und nicht zuletzt die eingesetzte IT-Technologie. Diese vier Komponenten werden eingehend untersucht und daraus wichtige Entscheidungen abgeleitet.

Konzeption und prototypische Implementierung einer GIS-Anwendung zur Automatisierung und Standardisierung der Erstellung montanarchäologischer Karten

Wehmeyer, M.; 2012Montanarchäologische GIS-Anwendung

Ausgangspunkt für diese Arbeit ist eine derzeitige umfangreiche montanarchäologische Landesaufnahme Sachsens. Für dieses Projekt sind bereits mehrere Karten erstellt worden. Da im Rahmen der Landesaufnahme noch viele weitere Karten folgen werden, ist es sinnvoll, den Arbeitsablauf sowie die Gestaltung der Karten zu vereinheitlichen.

Aus dieser Tatsache heraus entstand die Idee einer eigenen Fachanwendung zur Kartierung montanarchäologischer Sachverhalte. Diese Anwendung sollte zum Einen bedienbar für Anwender mit wenigen Fachkenntnissen sein sowie gewisse Arbeitsschritte automatisiert durchführen. Die Anwendung soll auf dem Java Framework GeoTools beruhen.

Erweiterung der Infrastruktur des GI-Labors um einen Web Map Tile Service

Fischer, P.; 2012Bildpyramide für kachelnden Datenbestand

In der Bachelorarbeit werden aufbauend auf der Arbeit von Thomas Jurk Untersuchungen zum aktuellen Stand von Tiled Map Services angestellt.

Dazu wird zunächst auf die grundlegenden Standards und Begriffe zu Tiled Map Services eingegangen sowie eine Bestandsanalyse für die weitverbreitesten Softwarelösungen durchgeführt.

Auf dieser Basis wurde die Entscheidung für die Open Source Lösung MapProxy zur Implementierung im GI Labor getroffen. Im Ergebnis wurden beispielhaft ein TMS (Tiled Map Service) sowie ein WMTS (Web Map Tile Service) auf der Basis des WMS der Berliner Meilenblätter Sachsen zu Verfügung gestellt.

Weiterhin werden in der Arbeit Empfehlungen zu möglichen Clients für die Nutzung kachelnder Dienste gegeben.

Entwicklung eines Workflow zur Präsentation kartographischer Daten des Morelli MapServer mittels des SVG

Henker, L.; 2012FME Workflow

Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Präsentation kartografischer Daten des Morelli MapServers mittels des SVG. Die Ausgangsdaten weisen dabei Informationen zu Elementen wie Straßen, Flüssen, Gebäuden, Texten und weiteren Objekten auf./p>

Zielstellung ist dabei, die Ausgangsdaten entsprechend den, in einer XML-Signaturenbibliothek gegebenen Darstellungsvorschriften aufzubereiten und in das SVG Format zu konvertieren. Als Konvertierungssoftware zum Umsetzen dieser Aufgabe wird die FME Desktop® 2012 der kanadischen Firma Safe Software Inc. genutzt.

Untersuchungen zu modernen Webtechnologien für GIS-Clients

Schulze, S.; 2012Client Frameworks

Ziel dieser Arbeit ist die Erarbeitung einer Spezifikation für einen Web-GIS-Client. Dieser soll vor allen Dingen im Labor Geoinformatik in der Lehre und für die komfortable Nutzung der durch das Labor bereitgestellten Kartendienste eingesetzt werden.

Dabei soll in erster Linie die Anforderungsanalyse für das System erstellt und für diesen Einsatzzweck mögliche freie Frameworks betrachtet werden. Ein weiterer wichtiger Punkt in dieser Arbeit ist die Betrachtung und Bewertung von modernen Webtechnologien für ihren Einsatz in einem Web-GIS.

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Vergleichende Untersuchungen zur Eignung von Geo-APIs im Rahmen des Software Engineerings für GI-Applikationen

Bublak, A.; 2012GUI GeoTools GeoViewer

Für die Erstellung von GI-Applikationen gibt es eine Reihe von Programmbibliotheken, die dem Software Entwickler einen großen Teil seiner Arbeit abnehmen. Ziel der Arbeit ist es, einen Überblick über die verschiedenen Geo-APIs zu schaffen. Es wird dabei nur auf OpenSource-Bibliotheken eingegangen. Als weiteres Kriterium wird die Programmiersprache Java festgelegt. Dabei müssen die APIs aber nicht unbedingt selber in Java geschrieben sein, sondern der Zugriff kann auch über Bindings erfolgen. Wesentliche Aspekte, welche bei den Untersuchungen im Mittelpunkt stehen, sind das Vektormodell, die Arbeit mit Layern und Features, die Unterstützung von Rasterdaten sowie Styles und Koordinatenreferenzsysteme.

Gegenstand der Betrachtung waren u.a. die APIs GeoTools, Java Topology Suite (JTS), Proj, GDAL/OGR sowie Hibernate Spatial.
Weiterhin entstand eine modulare Beispielapplikation zur Einbindung in die Lehre.

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Einsatz von NoSQL-Datenbanksystemen für Geodaten

Thurm, B.; 2012Routing mit NoSQL Datenbanken CouchDB und Neo4j

Google, Amazon und Facebook teilen sich nicht nur den Status, eine der zehn am besten verdienenden Webseiten der Welt zu sein, sie haben auch etwas anderes gemeinsam: Alle drei Großkonzerne haben NoSQL-Datenbanken und die Nutzung von Geodaten für sich entdeckt. Gerade solche Dienste, die sich Geodaten in direkter oder indirekter Art zunutze machen haben in letzter Zeit große Aufmerksamkeit erlangt. So ermöglicht beispielweise mittlerweile jedes Social Network, allen voran Facebook, seinen Nutzern, ihre Position anderen mitzuteilen. Anwendungen wie „Foursquare“ bauen sogar in erster Linie auf die Verknüpfung von sozialer Interaktion und Geodaten und die W3C Implementierung der Geolocation API mit HTML5 macht es mittlerweile fast jedem internetfähigem Gerät möglich, ebenfalls seine aktuelle Position mitzuteilen. Damit steht diese Entwicklung klar im Trend und verursacht dadurch ein immenses Daten- und Nutzeraufkommen. NoSQL-Datenbanken stellen in diesem Zusammenhang möglicherweise eine Option dar, bisher verwendete SQL-Datenbanken abzulösen und so entstandene „Big Data“ besser zu verwalten.

Das Ziel dieser Arbeit soll darum sein, den aktuellen Entwicklungsstand von FOSS-NoSQL-Datenbanksystemen wie CouchDB und Neo4j darzustellen und deren Anwendungsmöglichkeiten für Geodaten zu untersuchen.

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Untersuchungen zur webbasierten Visualisierung von 3D-Daten

Wein, P.; 2012Extrudierte Gebäude in X3D

Die Arbeit hat das Ziel, den im Projekt „Cottbusser Informationssystem für Archäologie und Bauforschung“ (CISAR) vorliegenden Datenbestand hinsichtlich seiner Eignung zur 3D-Visualisierung zu analysieren, Vorgaben für Anpassungen und die zukünftige Erfassung der Daten zu erarbeiten sowie Vorschläge zur Technologie der Visualisierung im Web zu unterbreiten.

Das erstellte Lösungskonzept sieht als Technologie die Visualisierung mittels X3D vor.

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Integration meteorologischer Daten in Geodeninfrastrukturen

Kloß, Th.; 2011Wettermodell

Meteorologische Daten werden in großer Vielfalt angeboten. Sie unterscheiden sich beispielsweise in Bezug auf den Inhalt, das Format, die Qualität oder die Nutzungsbedingungen. Diese Daten sollten für die Nutzung in einem Geoportal erschlossen werden, wobei der Schwerpunkt auf Vorhersagedaten lag.

Hierzu war das bestehende Datenangebot staatlicher und privater Wetteranbieter zu analysieren und hinsichtlich der Nutzbarkeit im „Sachsenatlas“ zu bewerten.

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Untersuchungen zur freien Weltkarte OpenStreetMap (OSM)

Rheinisch, Th.; 2011Open Street Map

Bei der Erstellung von Dienstleistungen im Bereich der Geoinformation ist die Beschaffung von Geodaten ein wesentlicher Kostenfaktor. Die Arbeit beschäftigt sich daher ausführlich mit der freien Weltkarte Open Street Map (OSM). Dabei bilden insbesondere die Aspekte Lizenz, Datenmodellierung und XML-Formate, Datenqualität und Datenerfassung, Daten-Editierung, Datenbanken und Schemata, Rendering- und Tile Server-Strategien, Datenpräsentation, Datenbeschaffung, Datenkonvertierung sowie Routing mit OSM-Daten die Schwerpunkte der Arbeit. Das entstandene Tutorial steht im Intranet für Übungen im Labor Geoinformatik zur Verfügung.