Konzeption, Implementierung und Bewertung einer für Touch- Screens optimierten Benutzerschnittstelle für eine Webanwendung zur Visualisierung der räumlich-zeitlichen Entwicklung der Dresdner Foto- und Kinoindustrie

Schirren, G. H.; 2017Konzeption und software-technische Realisierung einer Transformation von Geodaten in ein INSPIRE-konformes Datenformat

Für die Dauerausstellung „Kamerastadt Dresden“ der Technischen Sammlungen Dresden wird eine interaktive Webanwendung entworfen, welche die räumliche und zeitliche Entwicklung der Foto- und Kinoindustrie in Dresden visualisiert. Ziel dieser Arbeit ist das Entwerfen einer touchoptimierten und auf den Benutzer zugeschnittenen Anwendungsoberfläche.

Der Nutzer kann intuitiv mit abwechslungsreiche Funktionen die Kamerastadt Dresden näher kennenlernen. Durch die Möglichkeit einer Steuerung der Anwendung über den Touchscreen ist der Nutzer aktiv eingebunden. Er selber kann über einfache Steuerelemente entscheiden, ob er Informationen als Fotos, Videos oder Fließtexte erhält. So wird die Anwendung dem Nutzer als Erlebnis in Erinnerung bleiben.

Der Fokus dieser Arbeit liegt auf der für Touchscreens optimierten Benutzerschnittstelle für diese Webanwendung. Basierend auf der bestehenden Anwendung werden in dieser Arbeit für die Benutzerschnittstelle Anforderungen aufgestellt. Diese beinhalten die Motivation der Ausstellungsbesucher, die Anwendung zu nutzen, eine zeitgemäße Benutzerführung und Gestaltung, die Wissensvermittlung und die Ansprache verschiedener Altersgruppen. Auf Grundlage dieser Anforderungen wird die bestehende Anwendung analysiert und bewertet. Mit Hilfe der aufgestellten Anforderungen und der Rückschlüsse aus der Bewertung der vorhandenen Webanwendung wird ein Konzept für die Benutzerschnittstelle aufgestellt. Anschließend erfolgen die Implementierung dieses Konzepts und eine abschließende Bewertung.

[mehr »]

Konzeption und software-technische Realisierung einer Transformation von Geodaten in ein INSPIRE-konformes Datenformat

Philipp, A.; 2017Konzeption und software-technische Realisierung einer Transformation von Geodaten in ein INSPIRE-konformes Datenformat

Das Ziel dieser Arbeit war es für eine Auswahl der Messverfahren und Daten des FIS-Geophysik eine Transformation in ein INSPIRE-konformes Datenformat durchzuführen. Zunächst waren die Ausgangsdaten zu analysieren. Danach war die Transformation zu konzipieren, hierzu gehörte ein Mapping der Geodaten auf die Klassen und Attribute der zugehörigen Datenspezifikation. Im folgenden Schritt wurde dann eine geeignete Software-Lösung erarbeitet, unter besonderer Berücksichtigung des Fakts, dass die Quelldaten in einer ORACLE Datenbank abgelegt sind. Danach wurde die Transformation exemplarisch umgesetzt. Damit zukünftige Änderungen der INSPIRE-Schemata leicht berücksichtigt werden können, wurde eine Untersuchung zu einer automatischen Umwandlung von UML-Modellen in ein XML-Stylesheet durchgeführt. Abschließend erfolgte eine Auswertung zur Güte des Ergebnisdatenbestandes sowie Betrachtungen zur Verallgemeinerung des Transformationsprozesses.

[mehr »]

Neue Anwendungen für Location Based Services

Mühlbach, J., Streller, M.; 2016Neue Anwendungen für Location Based Services

Standortbezogene Dienste sind heute aus dem Alltag kaum noch wegzudenken. Sei es, ganz klassisch den Weg vom aktuellen Standort zum gewünschten Ziel abzufragen oder die aktuelle Position über die sozialen Netzwerke mit seinen Freunden zu teilen. Ebenso ist es möglich, Informationen über Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten u.a. in der Nähe bzw. ortsabhängige Erinnerungen zu erhalten. Mit dem Vormarsch der Smartphones, die alle einen Sensor zur satellitengestützten Positionsbestimmung enthalten, ist es jedem Besitzer eines solchen Geräts möglich, Ortungsdienste zu nutzen. Doch auch kleine Ortungsgeräte werden zunehmend angeboten. Die Einsatzgebiete für diese sind dabei vielfältig. Genutzt werden sie für Freizeitbeschäftigungen wie Geocaching oder andere Aktivitäten. Doch auch für die Befriedigung des Sicherheitsbedürfnisses von Familienangehörigen oder Besitzern u.a. von Tieren oder Autos kommen die Geräte zunehmend zum Einsatz.

Im Rahmen dieser Arbeit wurde zunächst eine Marktanalyse von vorhandenen Location Based Services im Consumer-Bereich durchgeführt. Basierend auf Dieser wurde eine Anwendung ausgewählt und hinsichtlich ihrer Funktionalität getestet. Anschließend sollte eine Dienste-Kette entworfen werden, die die Funktionalität der getesteten Anwendung nachstellt. Dabei sollte die Umsetzung mit Hilfe der ArcGIS GeoEvent Extension der Firma ESRI erfolgen. Der Entwurf sollte danach teilweise implementiert werden.

[mehr »]

Entwicklung eines neuen Haltestellenkatasters bei der DVB AG

Mertens, B.; 2016Entwicklung eines neuen Haltestellenkatasters bei der DVB AG

Die Dresdner Verkehrsbetriebe AG, kurz DVB AG, als das kommunale Nahverkehrsunternehmen der sächsischen Landeshauptstadt Dresden und Teil des Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) betrieb im Jahr 2015 12 Straßenbahn-, 27 Buslinien, 2 denkmalgeschützte Bergbahnen sowie 4 Fährstellen. Damit verbunden waren 718 Haltestellen, welche von 152,9 Millionen Fahrgästen genutzt wurden [1]. Auf Grund der gestiegenen Nachfrage von Statistiken z. B. für die Barrierefreiheit, die Durchführung von Reparaturarbeiten vor Ort, oder die geplante Mitwirkung von unterschiedlichen Fachabteilungen bei der Datenerstellung, -pflege und -bereitstellung kommt das derzeitige von der DVB im Einsatz befindliche Auskunfts- und Datenhaltungsmodell des Haltestelleninformationssystems, kurz HIS, an seine Grenzen.

Die Neukonzeption des HIS auf Basis des bestehenden Systems, möchte die DVB in dieser Masterarbeit untersuchen lassen. Dafür soll zunächst das aktuelle System analysiert, Probleme ermittelt und mit den Erwartungen an ein solches System verglichen werden. Anschließend soll ein Implementierungsvorschlag des Datenbankmodells für das zukünftige System, sowie ein Vorschlag für die Administration und Bereitstellung der enthaltenen Daten erarbeitet werden. Auch die Ablösung des bisherigen WebGIS als zentrales Auskunftssystem soll durch die Software cardo der Firma IDU Ingenieurgesellschaft für Datenverarbeitung und Umweltschutz mbH in dieser Masterarbeit behandelt werden. Dabei wird sowohl die Verbindung zwischen dem neu entwickelten Datenmodell und der Präsentation im WebGIS, als auch die Nutzung als Verwaltungskomponente der Daten erläutert.

[mehr »]

Webbasierte Kartendarstellung von zeitlich aufgelösten Luftschadstoffkonzentrationen

Schröder, J.; 2015Webbasierte Kartendarstellung von zeitlich aufgelösten Luftschadstoffkonzentrationen
Im Rahmen des Projektes „Air Quality Forecast over Iran“ für das iranische Atmospheric Science
& Meteorological Research Center (ASMERC) werden vom Ingenieurbüro Lohmeyer
GmbH & Co. KG und dem „Rheinischen Institut für Umweltforschung“ der Universität Köln
Staub- und Schadstoffausbreitungsrechnungen für den Raum Süd-West-Asien, das gesamte
iranische Territorium und die Stadt Teheran durchgeführt. Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung
eines Konzepts sowie die prototypische Implementierung eines Web-Map-Viewers.
Die Aufgabe des Viewers soll es sein, die räumlich aufgelösten Ergebnisse der Rechnung
auf Basis einer Karte darzustellen. Der Nutzer soll außerdem die Möglichkeit erhalten, mit
Hilfe von Parametern die zeitliche Auflösung der angezeigten Rechenergebnisse zu beeinflussen.
In den Rechnungen werden die täglichen Konzentrationen für unterschiedliche Stoffe in der
Atmosphäre und eventuelle Sandstürme für die nächsten 84 Stunden (3,5 Tage) mittels
Ausbreitungsmodellen prognostiziert. Diese Ausbreitungsmodelle ermöglichen, eine flächendeckende
Vorhersage zu erstellen und schaffen so die Möglichkeit, die Konzentration von
Stoffen zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort vorherzusagen.

Entwicklung eines Konzepts zur einheitlichen Nutzung der Digitalen Stadtgrundkarte Dresdens bei der DREWAG NETZ GmbH

Kunze, S.; 2014Entwicklung eines Konzepts zur einheitlichen Nutzung der Digitalen Stadtgrundkarte Dresdens bei der DREWAG NETZ GmbH
Die Arbeit beschäftigt sich mit einem Thema im GIS-Umfeld eines Energieversorgungsunternehmens – der DREWAG NETZ GmbH.

Innerhalb der DREWAG NETZ sind 2 getrennte Sachgebiete für die Kabelmedien und die Rohrmedien mit den Aufgaben der Bestandsdokumentation betraut. Infolge der unterschiedlichen Vorgängerunternehmen bestanden bei der Gründung der DREWAG 1997 noch strukturelle Unterschiede zwischen beiden Sachgebieten. So kamen damals noch verschiedene Geoinformationssysteme zum Einsatz. Ein weiterer Aspekt ist die verschiedenartige Herangehensweise bei der Verwendung der DSK in den Sachgebieten. Dazu zählen der Prozess der Laufendhaltung und der Umgang mit Ersatzgeobasisdaten, die durch Einmessungen der Betriebsmittel erhalten werden. Aus diesen Gründen weicht die DSK beider Sachgebiete immer weiter voneinander ab. In einer Projektarbeit, welche als Vorstudie zu dieser Masterarbeit angefertigt wurde, sind die aktuellen Prozesse sowie deren Entstehung dokumentiert.

Mit der gemeinsamen Nutzung des Smallworld-GIS ist in der Zwischenzeit die Voraussetzung geschaffen worden, eine einheitliche Nutzung der DSK umzusetzen. Die für 2015 geplante ALKIS-Einführung in Sachsen und dem damit einhergehenden Bezugssystemwechsel von RD83/GK zu ETRS89/UTM begünstigt das Vorhaben zusätzlich. Grund dafür ist die Koordinatentransformation aller Betriebsmittel-Fachdaten in das neue System. Ziel dieser Arbeit ist es, unter Berücksichtigung des Ist-Zustandes, ein entsprechendes Konzept zu entwickeln.

[mehr »]

Konzeption und Implementierung einer Datenbankanwendung für georeferenzierte Punktwolken

Kotthoff, K.; 2013Konzeption und Implementierung einer Datenbankanwendung für georeferenzierte Punktwolken

Der Oberflächenzustand von Straßen ist nicht nur von enormer Bedeutung für die Verkehrssicherheit im Allgemeinen, sondern auch für die Effektivität und den Nutzwert infrastruktureller Lösungen. Neben der Gefahr, die Straßen mit einem schlechten Fahrbahnzustand für den sich darauf befindlichen Verkehr darstellen, bremsen sie diesen auch unnötig aus, verlangsamen Personen- und Gütertransport und können schlussendlich bis zur Unbrauchbarkeit verfallen. Daher ist es zum Beispiel für Straßenbauämter wichtig, den Zustand ihrer Straßen zu erkennen, zu bewerten und der Bewertung entsprechende straßenbauliche Maßnahmen einzuleiten. Auch bei neu angelegten Trassen ist es von hoher Wichtigkeit, diese vor ihrer Inbetriebnahme auf eventuelle Baufehler, auf die Bausubstanz im Allgemeinen sowie auf Abflussrichtung des Wassers und ähnliche Gefahrenquellen zu überprüfen.

Ziel dieser Arbeit ist es, die Mängel eines vorhandenen Software-Prototypen zur Unterstützung der Bildung von Oberflächenmodellen zu beheben und eine Lösung für den Produktiveinsatz aufzubereiten. Zudem soll der Prototyp um die Möglichkeit der automatisierten Erzeugung von Höhenschichtlinien erweitert werden. Diese sollen dem Kunden neben Informationen zum Oberflächenzustand auch Auskünfte über Quer- und Längsneigungen von Straßenabschnitten liefern. Es sollen für die Entwicklung und Implementierung der Lösungen größtenteils freie Software-Tools eingesetzt werden. Auch das Resultat der Entwicklung selbst soll auf frei zur Verfügung stehender Software basieren und solche nutzen.

[mehr »]

Untersuchungen zur Visualisierung interaktiver 3dimensionaler Inhalte in HTML5

Mende, J.; 2013Untersuchungen zur Visualisierung interaktiver 3dimensionaler Inhalte in HTML5

Bis vor wenigen Jahren war eine Präsentation von 3dimensionalen Daten in Webbrowsern nur mit sogenannten Plug-Ins möglich. Um diese Installation zu umgehen, wurde 2009 WebGL (Web Graphics Libary) entwickelt. Mit ihr ist es möglich 3D-Objekte im Web zu erstellen und zu präsentieren. Die plattform-unabhängige Schnittstelle läuft als spezieller Inhalt des HTML Canvas-Elementes, welches im Zuge der vollkommenen Neustrukturierung des HTML 2008, also der Entwicklung von HTML5, erschaffen wurde. Das Canvas–Element dient dabei als eine Art Container in dem die 3D Modelle abgelegt werden können. Mit der reinen WebGL API ist es jedoch sehr schwierig die Inhalte zu erstellen. Aus diesem Grund wurden Frameworks entwickelt.

[mehr »]

Erweiterung des Space Time Cube um Visualisierungs-Techniken

Wein, P.; 2014Erweiterung des Space Time Cube um Visualisierungs-Techniken

Der Space-Time-Cube ist ein klassisches Konzept, um die Visualisierung von Raum und Zeit miteinander zu verknüpfen. Die Grundidee liegt darin, zweidimensionale Daten in zwei Achsen eines virtuellen dreidimensionalen Würfels darzustellen und die dritte Achse für die Abbildung des zeitlichen Verlaufes zu benutzen.

Das Konzept Space-Time-Cube ist ein Forschungsgegenstand von aktuellem Interesse. Begründung, Konzeption und Ausführung neuer und erweiterter Verfahren der Visualisierung sind ein Beitrag zur aktuellen Diskussion im Bereich Visual Analytics.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Bereich 3D-Visualisierung im Browser soll das Konzept nun mit Webtechnologien umgesetzt werden. Bei dieser Umsetzung sollen die Techniken HTML5, CSS3, JavaScript sowie WebGL eingesetzt werden. Ein Ziel der Arbeit ist es, geeignete 3D-JavaScript Bibliotheken zu untersuchen, zu bewerten und auszuwählen, um auf dieser Basis das Konzept für Web-Anwendungen umzusetzen.

[mehr »]

Bereitstellung eines GUI-Prototyps für ein webbasiertes archäologisches Informationssystem unter besonderer Berücksichtigung von Usability-Aspekten

Magdalinski, N.; 2014Empfohlene Konfiguration unter Einsatz von FOSS-Komponenten

Im Rahmen des DFG-Projekts OpenInfRA (Open Information System for Research in Archaeology) wird derzeit ein webbasiertes Informationssystem entwickelt, das verschiedenste digitale Daten der Archäologie und der Bauforschung integriert, mit digitalen Karten und wissenschaftlichen Publikationen verknüpft und über verschiedene Ansichten verfügbar macht.

Für dieses System wird ein Prototyp entworfen und auf Basis von Ext JS umgesetzt. Zum Einen werden in diesem Prototyp die Erkenntnisse aus den bisher isoliert entwickelten Prototypen (Barrierefreiheit, Kontextbrowser, funktionale Anforderungen) zusammengeführt und zum Anderen stehen hier das Layout, die Bedienung und Nutzerführung (Usability) und das Design der geplanten OpenInfRA-Anwendung im Mittelpunkt.